25. April 2018

Drei Wettfahrten in drei Tagen

Bei der Vorbereitung auf die größte Regatta der Welt hatten wir zunächst sehr gute Bedingungen. Das Wetter war schön und der Wind ausreichend stark. In den 4 Trainingstagen haben wir uns auf Wind und Welle eingestellt.

Wir haben sogar einen Ausflug nach Limone gemacht. Dafür mussten wir früh aufstehen, da es bereits um 07:00 Uhr mit dem Nordwind (Vento) losging. Die Überfahrt hat 2 Stunden gedauert. In Limone haben wir dann mitten im Hafen angelegt und es gab Eis. Echt cool ! Mittags ging es dann mit dem Südwind (Ora) zurück zu unserem Hafen in Torbole.

Das schöne Wetter verabschiedete sich leider zur Regatta und da sich bei Wolken und Regen kein guter Wind aufbaut, haben wir bei den Junioris in den ersten drei Tagen nur drei Wettfahrten segeln können. Mit stundenlangen Wartezeiten auf dem Wasser bei strömendem Regen. Trotzdem waren die meisten von uns noch erstaunlich gut gelaunt.

Der letzte Wettkampftag war Ostersonntag und hat uns schließlich für alles entschädigt. Blauer Himmel, Sonne und ausreichen Wind. Die Wettfahrtleitung hat den ersten Start für 10:00 Uhr angesetzt um möglichst viele Wettfahrten durchzubekommen. Somit haben wir am Ende  6 Wettfahrten geschafft und ich bin mit meinem 680. Platz (von 1.060) super zufrieden für das erste mal bei den Junioris. Bei der letzten Wettfahrt hatte ich einen sehr guten Start und konnte in meiner Flotte sogar als 36. durchs Ziel gehen. Ein tolles Gefühl !

Auf meine Schwester Clara bin ich auch ganz stolz. Es war ihr erstes Training und ihre erste Regatta am Gardasee und sie hat das ganz toll gemacht. Mit Platz 280 von 304 Cadettis ist sie nicht letzte geworden und konnte bei ihrer letzten Wettfahrt in der Silver Fleet sogar auf Platz 85 segeln.

Insgesamt war es eine tolle Zeit mit meinen Freunden, Segelkameraden und Trainern und ich freue mich schon auf Ostern nächstes Jahr.

 

Paul Sigge im April 2018