26. Oktober 2025

Chapeau! – Hut ab!

Alle Starter des Ruhrland Cup 2025 auf dem Baldeneysee – Foto: Tobias Reck

Regatta-Wochenende auf dem Baldeneysee/Essen beim YCRE.  Am Start beim Ruhrland Cup mit Vortraining und Regatta ( 3. bis 5. Oktober 2025) 15 Opti B- und 12 Opti C-Segler.

Lisa Krosch wurde Dritte der B-Gruppe und schrieb diesen tollen Bericht!

Am Freitag, den 3. Oktober, ging’s los mit dem Vortraining. Ich kam etwas später und war rechtzeitig zum Mittagessen da – es gab viele verschiedene Suppen: Erbsensuppe, Kartoffelsuppe, Chilli con Carne und noch mehr. Insgesamt waren 26 Kinder da, auch schon einige aus anderen Clubs, die am Wochenende bei der Regatta mitsegeln wollten.

Nach dem Essen hatten wir eine kurze Theoriestunde, danach ging’s aufs Wasser, um Starts zu üben. Es war ziemlich ungemütlich: In Essen waren es etwa 11 °C, Windböen bis 75 km/h und immer wieder Regen. Wir wurden also ordentlich nass! Nach dem Training gab’s Hot Dogs zum Abendessen, und danach haben wir es uns gemütlich gemacht: Filmabend mit Popcorn und „Lilo & Stitch“ – das war mein Highlight des Tages!

Am Samstag, den 4. Oktober, mussten wir früh aufstehen, denn das war der erste Regattatag. Draußen war’s grau, rund 12 °C, viel Regen und starker Wind – bis Windstärke 8! Erstmal aufbauen, umziehen, dann ging’s raus aufs Wasser.
Die erste Wettfahrt startete auf einem Up-and-Down-Kurs mit Ablauftonne und Gate. Es war richtig anstrengend – starker Wind, kaltes Wasser – aber ich hab den dritten Platz geschafft!
Bei der zweiten Wettfahrt wurde der Wind dann zu stark, und der Lauf musste abgebrochen werden. Viele Kids aus Opti-C hatten Probleme oder Angst.
Nach dem Segeln gab’s Pommes mit Bratwurst und danach ein Kuchenbuffet mit Muffins, Brownies und vielem mehr. Später haben wir uns die Bilder von unserem Trainer Tobi angeschaut. Mein Highlight? Ganz ehrlich: Der Abbruch wegen zu viel Wind! Mir war nämlich eiskalt 😄.

 

Am Sonntag, den 5. Oktober, mussten wir noch früher aufstehen – der Start war schon um halb zehn. Es war wieder kalt (10 °C), windig (bis 75 km/h) und regnerisch. Beim Rausfahren gab’s sogar eine Startverschiebung, weil einige Boote zu spät kamen.
Dann ging’s los mit dem ersten Lauf – wieder Up-and-Down-Kurs, zwei Runden für Opti-B, eine für Opti-C. Der Wind wurde stärker, manche Boote kenterten – ich auch, 20 Sekunden vor dem Start! Danach war mir richtig kalt, aber ich hab weitergemacht.
Nach einer kurzen Pause folgten noch zwei Läufe. Die Opti-C-Kinder mussten rein, weil der Wind zu stark war. Ich bin nochmal Dritte geworden 🎉

Nach dem Segeln gab’s Spaghetti Bolognese und wieder Kuchen. Dann kam die Siegerehrung: Ich wurde Dritte und bekam „Skippi“ das Maskottchen vom Seglerverband, einen kleinen Pinguin. Das war total schön! Mein Highlight des Tages war ganz klar die warme Heizung in der Umkleide – und natürlich Tobis tolle Fotos.
Ein aufregendes, kaltes, tolles Wochenende!

Und hier Lisas PODCAST zum RUHRLAND CUP 2025:

WER SIND DIE BEIDEN PODCAST-SPRECHER? Bitte schickt eure Ideen bis zum 30.10.25 an: presse@opticlass.de

Optis im Starkwind von Luca-Marie

Die Regatta ging über das verlängerte Wochenende vom 3.10.25 bis zum 5.10.25. Der erste Tag der Regatta war Training zur Vorbereitung auf der Regatta, damit die vom 4. 10. bis zum 15.10.2025 ging. An beiden Tagen der Regatta hatten wir deutlich mehr Wind als am Tag des Trainings. Wir hatten nämlich bis zu sieben Beaufort Wind. Da an den Tagen der Regatta auf dem Baldeneysee viel Wind herrschte mit sehr heftigen Böen kennterten viele Boote.

Insgesamt konnten wir leider an diesem Wochenende nur drei Wettfahrten segeln, eine am Samstag und zwei am Sonntag. Da die Windbedingungen schwieriger waren als am Trainingstag, sind am Samstag die Motorboote zu den Optis gefahren, um zu verkünden, dass die nächste Wettfahrt abgebrochen werde und dass es am nächsten Tag weitergehe.

Am Sonntag lief es etwas anders. Es war 1 Minute vor dem Start. Alle standen an der Startlinie und warteten angespannt auf der Startsignal. Auf einmal zog das Startschiff die Startverzögerungsflagge hoch. Alle wunderten sich, da es 1 Minute vor dem Start war. Die Menschen auf dem Startschiff wirkten gestresst. Wir warteten und warteten und langsam wurde auch hier unruhig, da die Wellen immer höher wurden, unter Druck auf dem Segel immer stärker wurde. Endlich kam die Aufklärung in Gestalt der Trainer, die uns die erlösende Anweisung gaben, zurück in den Hafen zu segeln. Selbst das war eine Herausforderung für uns alle, denn auch hierbei kenterten viele.
Sobald wir wieder im Hafen waren, wurden wir herzlich mit Kaffee und Kuchen im Clubhaus empfangen. Ein Boot des Düsseldorfer Yachtclub hatte am Samstag ein Leck woraufhin uns vom YCRE ein Boot mit dem Namen Sensai-Wu geliehen wurde.
Der DYC erreichte zufrieden stellende Ergebnisse nämlich in Opti C Marie Fonferek den dritten Platz und Lotte Schroers den sechsten Platz, in Opti B waren es Jakob Macaulay mit dem 13. Platz und Magnus Mesenbrink mit dem siebter Platz.